Das KlimaschutzKonzept

(Auszug aus „Integriertes Klimaschutzkonzept“ und Teilkonzept „Integrierte Wärmenutzung in Kommunen“ für die Gemeinde Lambsheim vom IfaS)

Aktuell liegt der klima- wie energiepolitische Schwerpunkt der Gemeinde Lambsheim im Betrieb eines Nahwärmenetzes durch die Gemeindewerke. Dieses Projekt resultiert aus einer „Initialberatung Stoffstrommanagement“, das mit finanzieller Förderung durch das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz 2008/2009 durch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement vom Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier erarbeitet wurde. Ebenfalls darauf aufbauend erfolgte zwischenzeitlich die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf kommunalen Dächern.

Da sich die Klimaschutzaktivitäten im Wesentlichen auf diese beiden aufgeführten Bereiche konzentrieren, hat der Gemeinderat Lambsheim beschlossen, die bislang noch nicht erfassten und somit ungenutzten Möglichkeiten zur Entwicklung sowie Umsetzung weiterer Klimaschutzprojekte mit der Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes zu ermitteln. Inhaltlicher Teil des Konzeptes ist auch die Detailbetrachtung „Integrierte Wärmenutzung in der Kommune“, um weitere Handlungsoptionen zur Erweiterung des bestehenden Wärmenetzes zu erhalten.

In diesem Gesamtkontext sollen zukünftig mehr Energieeinsparung, Energieeffizienz und mehr Nutzung Erneuerbarer Energien und somit zugleich verstärkt umfassende Maßnahmen zugunsten eines Klimaschutzes in der Gemeinde Lambsheim umgesetzt werden. Nur auf diese Weise wird es möglich, auch auf Ebene der Kommunen einen erheblichen Beitrag zur Erreichung der aufgestellten Klimaschutzziele der Landes- und Bundesregierung zu leisten. Zugleich ist mit dem Vorhaben der Anspruch verbunden, im Rahmen einer umfassenden Managementstrategie durch die effektive Nutzung örtlicher Potenziale verstärkt eine regionale Wertschöpfung zu generieren sowie Abhängigkeiten von steigenden Energiepreisen zu reduzieren.

Mit dem vorliegenden Klimaschutzkonzept werden zugleich erstmals für die Gemeinde Lambsheim die zunächst insbesondere mit der Umsetzung der ermittelten prioritären Maßnahmen einhergehenden positiven ökonomischen, ökologischen und sozialen Effekte aufgezeigt. Das Ergebnis stellt somit die Grundlage einer politischen Weichenstellung zugunsten einer zukunftsfähigen Wirtschaftsförderungsstrategie dar und verdeutlicht umfassende zukünftige energiepolitische Handlungserfordernisse.

Die Konzepterstellung erfolgte durch das Institut für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS) in Zusammenarbeit mit der Gemeindeverwaltung und den dortigen Akteuren. Die Kosten der Erstellung wurden im Rahmen der kommunalen Klimaschutzinitiative mit einer Förderung von 65% durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) unter den Förderkennziffern 03KS2637 und 03KS2638 unterstützt.

Insbesondere resultierend aus umfassenden Akteursgesprächen (Workshops, Einzelgesprächen o. ä.), Potenzialanalysen sowie einer Energie-, Treibhausgas- und Wertschöpfungsbilanzierung können als Ergebnis die nachstehenden Erkenntnisse hervorgehoben werden:

Bilanziell kann bei einer vollständigen Erschließung lokaler Potenziale bis zum Jahr 2050 der Gesamtenergiebedarf der Gemeinde (d. h. inkl. Verkehr) durch erneuerbare Energien abgedeckt werden. Dies geht einher mit massiven lokalen Wertschöpfungseffekten in Höhe von knapp 50 Mio. Euro bis zum Jahr 2020 bzw. 475 Mio. Euro bis 2050.
Zum Zeitpunkt der Konzepterstellung erzeugt die Gemeinde Lambsheim bilanziell gesehen im Sektor Strom bereits 55% des Bedarfs über Erneuerbare Energieträger. Damit liegt die Gemeinde deutlich über dem derzeitigen Bundesdurchschnitt (22,9% im Jahr 2012). Ursache hierfür ist insbesondere der bislang erfolgte Ausbau der Windkraft- und Photovoltaikpotenziale.
Zur Erreichung dieser Ziele stehen zunächst zehn prioritäre Maßnahmen im Vordergrund (vgl. Kapitel 8). Diese wurden im Rahmen einer partizipativen Entwicklung herausgearbeitet und gelten als Empfehlung für die künftige Klimaschutz- und Energiepolitik der Gemeinde Lambsheim.

Aufgabe ist es nun, aufbauend auf dieser Grundlage, die Rolle des Klimaschutzes fest in den Prozessen der Akteure zu verankern.

Das Klimaschutzkonzept (KSK) und Teilkonzept Wärmenutzung wurde für die Gemeinde Lambsheim erstellt. Nach der Fusion der Gemeinde zur Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim wird nun voraussichtlich ab Sommer 2016 auch ein Klimaschutzkonzept für die gesamte Verbandsgemeinde erstellt.

- Das Klimaschutzkonzept als DOWNLOAD (Pdf)

Schwerpunkte des KSK in 2016







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