Energiemanagement

Gemeinsam wird’s effizienter! - Wir und zehn weitere Kommunen aus der Metropolregion Rhein-Neckar systematisieren unser Energiemanagement


Zweijährige Reihe der Energieagentur Rheinland-Pfalz zur Einführung eines kommunalen Energiemanagements startet am 17. Juni 2020

Systematisches Energiemanagement in der Kommune spart Energie, entlastet den Haushalt und mindert Emissionen. Wir als eine von elf Kommunen aus der Region beginnen am 17. Juni mit der Arbeit daran, die Energieverbräuche unserer Liegenschaften – wie Verwaltungsgebäuden, Schulgebäuden und Kindergärten – genauer „unter die Lupe“ zu nehmen und Energieverbräuche zum Beispiel in Zusammenhang mit Gebäudezustand und Nutzerverhalten systematisch zu betrachten.

In öffentlichen Liegenschaften fallen aufgrund ihrer Größe und Nutzungszeiten jährlich hohe Energiekosten an. Mit steigenden Kosten für Energie lohnt es sich für Kommunen zunehmend, sich stärker um das Thema zu kümmern – und zugleich ihrer „Vorbildrolle“ bei der Umsetzung der Energiewende gerecht zu werden. Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hat in den vergangenen fünf Jahren bereits viele rheinland-pfälzische Kommunen bei der Einführung und Etablierung eines Energiemanagements für ihre Liegenschaften erfolgreich begleitet. Nun hat sie das Projekt „Energiecontrolling und -management für kommunale Liegenschaften“ neu aufgelegt und bietet das Projekt landesweit in sieben Regionen an. Insgesamt elf Kommunen sind bisher bei der neuen Schulungsreihe in der Metropolregion Rhein-Neckar mit dabei, darunter die Stadtverwaltungen Frankenthal, Germersheim und Grünstadt, die Kreisverwaltungen Südliche Weinstraße, Germersheim und Bad Dürkheim sowie die Verbandsgemeinden Annweiler, Dannstadt-Schauernheim, Lambsheim-Heßheim und Rheinauen.

Energieaspekte spielten in der Vergangenheit bei Bauten oft keine Rolle

Ziel des Projekts ist es, die Kommunen bei der Einführung bzw. Etablierung eines systematischen Energiecontrollings zu unterstützen, denn: Oft spielten bei früheren Bauten aufgrund niedriger Preise für Strom und Heizenergie Energieaspekte keine Rolle, so dass kein Augenmerk auf die Entwicklung von Verbräuchen gelegt wurde. Durch die Einführung bzw. Systematisierung eines Energiemanagements erhalten die Kommunen Transparenz zum Energiebedarf und können dadurch die vorhandenen Einsparpotenziale heben und Einsparungen ermitteln.

Durch die aktive Teilnahme von Mitarbeitern aus der Verwaltung an den vierteljährlich stattfindenden Arbeitstreffen, die die Energieagentur Rheinland-Pfalz organisiert, und die parallele Einführung des Energiemanagements werden Effizienzmaßnahmen entwickelt und umgesetzt, um den Energieverbrauch dauerhaft und nachhaltig zu senken und somit Kosten zu sparen.

„Oft kümmert sich in den Kommunen niemand speziell um die Energieverbräuche – die Rechnungen werden zwar bezahlt, aber wofür und wieviel Strom und Wärme in welcher Liegenschaft verbraucht wird und wie sich die Verbräuche entwickeln, das wird nicht erfasst“, so Mareen Kilduff, die das Projekt bei der Energieagentur Rheinland-Pfalz leitet. Nicht nur unter Kosten-, sondern auch unter Umweltaspekten sei es aber geboten, die Energieverbräuche und ihre Entwicklung genauer ins Blickfeld zu nehmen. „Die meisten Kommunen sind dann überrascht, wie groß das Einsparpotenzial ist.“

Alle Informationen rund um das Projekt können Sie bei der Energieagentur finden.


Bitte wählen Sie Ihre Cookie-Präferenzen: